Die FWG Scheuerfeld e.V. ist eine
Gruppierung Freier Wähler und keiner
politischen Partei zuzuordnen.
Wir sind seit der Gründung unseres
Vereins im Jahre 1984 für alle Bürger
unserer schönen Heimat Scheuerfeld
da, unabhängig von Geschlecht,
Hautfarbe und Alter.
Jeder kann bei uns mitmachen, einzige
Voraussetzung ist eine demokratische
Gesinnung verbunden mit der
Bereitschaft für eine Verbesserung
seines Lebensumfeldes einzutreten.
Klaus Hemmersbach und Günther Klein erinnern an
25 Jahre FWG in Scheuerfeld
RZ- Artikel vom 25.09.2009
Für Politik ohne Partei-Zwänge
Vor 25 Jahren die FWG Scheuerfeld gegründet -
Auch sozial engagiert
Was vor 25 Jahren galt, das gilt auch heute noch. Die FWG
in Scheuerfeld tritt ein für eine Kommunalpolitik ohne
Parteizwänge. Die politische Arbeit in der Gemeinde "darf
nicht allein Sache der Parteien sein", verdeutlichten gestern
Klaus Hemmersbach (Vorsitzender der FWG Scheuerfeld,
Ratsmitglied) und Günther Klein (stellvertretender
Vorsitzender, Ratsmitglied). Vor einem Vierteljahrhundert
(1984), da wurde mit Unterstützung der FWG- Betzdorf,
namentlich vor allem Reinhold Peters und Hubert Keuser,
die FWG in Scheuerfeld gegründet. Friedel Sannert, der
heutige Ehrenvorsitzende, war damals eine treibende Kraft.
Hemmersbach und Klein erinnern sich noch gut an das
Parteiengezänk im Rat in Scheuerfeld. Das wollten etliche
Scheuerfelder Bürger nicht länger hinnehmen.Sie wollten
sachorientierte Arbeit für den Ort. Zu einer ersten
Versammlung kamen rund 40 Bürger. Friedel Sannert wurde
zum Vorsitzenden gewählt, Hans Volmar war erster
Stellvertreter und Günther Klein zweiter Stellvertreter.
Zu Beginn hatte die FWG an die 20 eingetragene Mitglieder,
heute sind es rund 50.
Doch die Zahl der Unterstützer ist wesentlich größer, wie
gleich beim ersten Antritt zur Kommunalwahl 1984 deutlich
wurde. Mit 19,7 Prozent eroberte man drei Sitze im Rat.
Friedel Sannert, Klaus Hemmersbach und Jürgen Bürschel
vertraten dort die FWG. Mit Joachim Dilhewer stellte die
FWG sogar den Ersten Beigeordneten.
Der Ausbau der K 106 war bereits vor 25 Jahren ein Thema.
Friedhofserweiterung und Haus Kirchstraße 4 waren damals
große Themen. Ausbau von Straßen (eine Prioritätenliste
wird weiter gefordert) ist immer wieder Thema.
Aber nicht nur Lokalpolitik ist Sache der FWG. Auch für
den sozialen Zusammenhalt im Ort hat man sich engagiert.
So ist das Kartoffelfest in guter Erinnerung. Aber auch um
die Pflege der Ortsgeschichte setzt sich die FWG ein.
Ebenso wurde in den vergangenen 25 Jahren einiges für den
Ort gespendet. Seien es ein Spielgerät für mehr als
5000 Mark, Bänke für den Friedhof, eine Unterstützung des
Karnevalvereins in schwierigen Zeiten und auch
Computertische für die Schule. Nicht vergessen werden darf
die Arbeit der FWG-Volkstanzgruppe Scheuerfeld-Betzdorf.
Am Wochenende feiert die FWG ihr Jubiläum.
Andreas Neuser